Workshop in Kooperation mit dem TraumaNetz Köln:
"Komplexes verstehen - Traumafolgen und ihre Abgrenzung zu ADHS, FASD, Autismus & Co."
Samstag, 12.09.2026
10:00 - 15:15 Uhr
Ort: Logo gGmbH / TraumaNetz Köln, Takustraße 1 - 3, 50825 Köln - Ehrenfeld
Diplom-Sozialarbeiterin, Systemische Therapeutin DGSF, traumaorientierte Familientherapeutin
Astrid Petry
Tagesworkshop
Im Rahmen unseres Engagements für die Förderung des Verständnisses und der Sensibilisierung für besondere Bedürfnisse von Adoptiv-, Pflegekindern und ihren Familien laden wir Sie herzlich zu unserem Tagesworkshop ein.
Warum dieses Thema wichtig ist:
Traumatisierte Kinder zeigen häufig Symptome, die sich mit ADHS, FASD oder Autismus überschneiden. Gleichzeitig können neurologische Entwicklungsstörungen und traumatische Erfahrungen miteinander interagieren und das Verhalten eines Kindes vielschichtig beeinflussen.
Für Eltern und Fachkräfte ist es entscheidend, diese Dynamiken zu verstehen, um Überforderung zu vermeiden, passende Unterstützung zu finden und realistische Erwartungen zu entwickeln. Der Workshop bietet Orientierung im „Dschungel der Diagnosen“ und zeigt konkrete Wege für den Alltag und die Zusammenarbeit mit Fachstellen auf.
Inhalte der Tagesveranstaltung
Überblick über typische Symptome traumatisierter Kinder
- Bindungs- und Emotionsregulation
- Dissoziation, Übererregung, Rückzug, Impulsivität
Was ist Trauma? Was ist ADHS, FASD oder Autismus?
- Abgrenzungen und Schnittmengen
- Wie Diagnosen entstehen und warum Fehldiagnosen häufig sind
- Bedeutung von Herkunftsgeschichte, Pränatalbelastungen und Genetik
Wechselspiel zwischen neurologischen Entwicklungsstörungen und Traumafolgen
- Verstärkende Effekte, Überlagerungen, Missverständnisse
- Warum Verhalten nicht immer auf einen einzigen Auslöser zurückzuführen ist
Was bedeutet das für Intervention und Alltag?
- Praktische Strategien für Eltern und Fachkräfte
- Struktur, Beziehung, Regulation und realistische Zielsetzungen
- Stärkung der Selbstwirksamkeit des Kindes
Kooperation mit Fachstellen – gezielter unterstützen
- Zusammenarbeit mit Schulen, Therapeutinnen, ASD/PKD, Kinderärztinnen
- Gute Vorbereitung auf Gespräche: Welche Informationen sind hilfreich?
- Klärung von Zuständigkeiten und Fördermöglichkeiten
Methoden
- Vortrag mit Diskussion
- Fallbeispiele aus Alltag und Praxis
- Arbeitsgruppen zu konkreten Fragestellungen
- Austausch in Kleingruppen
Ziel der Veranstaltung
- Klarheit über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Trauma, ADHS, FASD und Autismus gewinnen
- Verhaltensweisen sicherer einordnen können
- Passende Interventionen für unterschiedliche Symptomprofile kennenlernen
- Handlungssicherheit im Alltag und in der Zusammenarbeit mit Fachstellen stärken
- Vernetzung und gegenseitige Unterstützung fördern
Zielgruppe:
Pflege- und Adoptiveltern, Fachkräfte und Interessierte, die mit traumatisierten Kindern arbeiten.
Teilnahmegebühr:
Die Teilnahme erfolgt gegen eine Gebühr mit freiwillig wählbarem Betrag, der per Überweisung an den Verein gezahlt wird. Die Kontodaten werden nach der Anmeldung bekanntgegeben.
Anmeldung:
Bitte nutzt für die Anmeldung das untenstehende Formular. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 20 Personen begrenzt.
Hinweis: Sollten mehr Anmeldungen eingehen als Plätze verfügbar sind, werden Mitglieder von OKAPI bevorzugt berücksichtigt.

Diese Veranstaltung ist Teil unserer Kooperation mit dem TraumaNetz Köln.
Folgende Termine finde in dieser Reihe statt:
15.11.2025 Tagesveranstaltung: "Innere Sicherheit stärken – Affektregulation und Ressourcenaktivierung bei traumatisierten Kindern"
21.03.2026 Tagesveranstaltung: "Zwischen den Welten – Loyalitätskonflikte und innere Spannungsfelder bei Adoptiv- und Pflegekindern"
09.05.2026 Tagesveranstaltung: "Sicherheit im Alltag – Stabilisierende Interventionen für traumatisierte Kinder"
12.09.2026 Tagesveranstaltung: "Komplexes verstehen – Traumafolgen und ihre Abgrenzung zu ADHS, FASD, Autismus & Co."
Inhalte
10.10.2026 Tagesveranstaltung Supervision
Anmeldung für die Veranstaltung
Kontakt
Telefon: +49 / 179 / 4832924
E-mail: Stefanie.Heil@okapi.koeln

